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pfeil-rechts
Anonym
Paar beim Geschlechtsakt
Ca. 79 v. Chr.
Pompejanische Wandmalerei, Italien

5-16-Paar beim Geschlechtsakt

Bildrechte (Foto / Werk):
CC0 // Wikipedia
Autor: Angelika Dierichs: Erotik
in der Kunst Griechenlands,
von Zabern, Mainz 1993
(Zaberns Bildbände zur
Archäologie/Antike Welt.
Sonderheft, Bd. 9) ISBN 3-8053-1540-6
 
Quellenangabe:
http://commons.wikimedia.org/
wiki/Scavi_archeologici
_di_Pompei


   

Diese Wandmalerei zeigt eine nackte Prostituierte beim Geschlechtsverkehr. Man vermutet, dass solche Bilder als Werbung und zur Stimulation in den Gängen der Bordelle angebracht waren.[1]
Im Alten Rom war es keine Seltenheit, dass Prostituierte ihre Scham depilierten und sich mit Perücken schmückten bzw. ihr Haar blond färbten.[2] Sexuelle Befriedigung wurde jedoch ausschließlich Männern zugestanden. Ehefrauen waren für die Zeugung der Nachkommenschaft zuständig, Prostituierte dienten zur Lustbefriedigung des Mannes.[3]
In diesem Bild ist die Frau den BetrachterInnen frontal zugewandt. Sie hockt auf dem Mann, in ihre Vagina wurde ein Penis eingeführt. Vulva und Schamhügel sind nicht detailgetreu nachgebildet, dennoch handelt es sich um eine eindringlich erotische Szene. Das weibliche Organ wird gegenwärtig als Körperteil zur Befriedigung des Mannes wahrgenommen.